Liebe Leserin, lieber Leser!

Himmelfahrt ist als Vatertag bekannt. Väter sind gerne mit einer Gruppe Männer unterwegs. Sie haben ihren Spaß und sind gut drauf. Aber wo ist der Ursprung dieses Tages? Jesus Christus, der Sohn Gottes, fuhr auf zum Himmel. Er hatte seinen Auftrag erfüllt und kehrte 40 Tage nach der Auferstehung zurück ins Vaterhaus. Für ihn wurde dieser Tag wirklich zum Vatertag. Zu diesem Ereignis finden Sie hier wertvolle Denkanstöße. Gott segne Sie beim Lesen der Beiträge! Ihr

Hartmut Jaeger


Er hat mich gehört und geheilt

Es gab Zeiten in meinem Leben, da war ich so weit von Gott entfernt, dass man es mit Worten nicht beschreiben kann. Ich litt unter Depressionen und pflegte einen permanenten Hass auf die Welt. Um mich irgendwie abzulenken, hörte ich viel Musik. Hauptsächlich Thrash und Death Metal. Die Musik dieser Bands, gepaart mit ultrabrutalen und antichristlichen Texten, schaffte es immer wieder, mein Gedankenchaos zu beruhigen. Religion spielte absolut keine Rolle. Ein Glaube, an egal was, war für mich lächerlich. Irgendwann hatte ich immer mehr das Gefühl, dass es sich bei dem ganzen Hass und Zorn in meinem Kopf nicht nur um eine Krankheit handeln konnte. Meine Gedanken fühlten sich böse an, so, als ob etwas versuchte, mich zu vernichten und mir immer wieder einredete: „Du bist nichts wert. Niemand kann dich leiden.“ Kurz nach Weihnachten 2024 wusste ich nicht mehr weiter. Ich begann zu überlegen, wie ich aus dieser fast tödlichen Abwärtsspirale aussteigen könnte. Aber womit bekämpft man das Böse? Mit etwas Gutem natürlich. Meine liebe Frau sagte dann, ich könne es ja mal mit einem Gebet versuchen. Und sie hatte recht. Gottes Plan war es, mich zu retten. Davon bin ich überzeugt. In der Bibel, in Johannes 6,44, sagt Jesus: „Keiner kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht. Und den werde ich am letzten Tag vom Tod erwecken.“ Eins steht fest: Er hat mich erhört und geheilt. Ab dem nächsten Tag brauchte ich keine Medikamente mehr. Ich hatte wieder Freude im Herzen. Ich war ein völlig neuer Mensch. Daher war der einzige infrage kommende Vers zu meiner Taufe im März 2025 folgender: „Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Seht doch, etwas Neues ist entstanden!“ (2. Korinther 5,17) Jesus Christus macht alles neu. Er vergibt dir deine Schuld. Er heilt dich, wenn du demütig zu ihm rufst, und schenkt dir ewiges Leben. Also, was hält dich noch davon ab, dein Leben in seine Hände zu legen? 

› Alexander Kring

 


Jesus tut meiner Seele gut: Er ist mein Heimatgeber

Wir sind ein Volk, vom Strom der Zeit gespült ans Erdeneiland, voll Unfall und voll Herzeleid, bis heim uns holt der Heiland. Das Vaterhaus ist immer nah, wie wechselnd auch die Lose; es ist das Kreuz von Golgatha Heimat für Heimatlose.

Diese Verse von Rudolf Kögel stehen auf einem Gedenkstein des Friedhofes „Heimatstätte für Heimatlose“ auf der Insel Sylt. Hier sind über 400 unbekannte Menschen beerdigt, die zwischen 1600 und 1870 an den dortigen Strand gespült wurden. Hoffnung und Leben. Sicherheit und Freude. Geborgenheit und Gemütlichkeit. Das wünschen wir uns für unser „trautes Heim“. Das gilt auch für unsere Seele. Es sind nahezu ergreifende Worte, die Jesus zu uns sagt: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe jetzt voraus, um dort einen Platz für euch vorzubereiten“ (nachzulesen im Johannesevangelium 14,2). Tatsächlich ist eine Wohnung eine Bleibe. Nehmen wir die einzelnen Buchstaben, dann entdecken wir Erstaunliches:

B. = Barmherzigkeit. Jesus schenkt mir sein Erbarmen und nimmt mich in seine Arme.

L. = Liebe. Jesus gab sein Leben aus Liebe für mich an meiner Stelle am Kreuz.

E. = Einheit. Dadurch werde ich eins mit Jesus durch die Kraft des Heiligen Geistes.

I. = Identität. Jesus zeigt mir meine Bestimmung. In ihm finde ich meinen Lebenssinn.

B. = Beziehung. Bleibend ist sie in den Höhen und in den Tiefen des Lebens.

E. = Ewigkeit. Die Gewissheit trägt im Leben und Sterben: Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. 

› Erik Junker


Wo ist Jesus jetzt?

„Nie ist er da, wenn man ihn braucht!“ Schon mal gehört? Eltern rufen ihr(e) Kind(er), der Chef seinen Mitarbeiter (oder auch andersherum?). Und, ist Ihnen der Gedanke auch schon mal bezüglich Gott bzw. Jesus Christus gekommen? Gerade jetzt, wo ich alleine nicht weiterweiß, wo ich in Schwierigkeiten stecke, vielleicht die Finanzen knapp werden oder die Arbeitsstelle in Gefahr ist, wo mich eine schwere Krankheit „erwischt“ hat … Eben jetzt, wo ich mit meinem Latein am Ende bin – wo ist Jesus und hilft mir aus dem Problem? Oder? Stopp! Habe ich vielleicht einen falschen Denkansatz? In der Not, da soll Jesus mir jetzt helfen, aber im „normalen“ Leben – da kann und mache ich alles alleine!? Jesus Christus hat vor 2000 Jahren das Problem der Trennung von Gott (die Sünde) durch seinen Tod gelöst. Er ist aber nicht im Tod geblieben, sondern auferstanden und ist jetzt bei Gott. Er rettet alle, die an die Vergebung der persönlichen Sünde durch seinen Tod glauben, und tritt vor Gott für sie ein (vgl. Hebräer 7, Vers 25). Diese Menschen führt und begleitet er. Er ist ihnen ganz nah. Nicht nur in den guten Zeiten, sondern auch in den schlechten. Das ist nicht nur das beste Angebot, sondern auch eine zuverlässige Zusage. Ich habe in Jesus Christus mehr als einen Notstopfen: einen echten Freund – immer – 24/7 – zu jeder Zeit. Haben Sie ihn auch? 

› Armin Schönebeck


Für Frühbucher

Hast du deine Wohnung im Himmel schon gebucht? Ist der Himmel nicht nur eine schwärmerische Illusion der Christen? Selbst wenn es nach dem Tod etwas gäbe, wieso sollte es dort Wohnungen geben? Weil Jesus Christus es seinen Jüngern versprochen hat. Er sagt ihnen im Johannesevangelium, Kap. 14, Vers 2: „Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? “ Er ist die zuverlässigste Quelle und vertrauenswürdigste Person, die je auf der Erde gelebt hat. Er kam aus dem Himmel und kennt das Haus seines Vaters. Nachdem er am Kreuz sein Leben für alle Menschen hingegeben hatte und am dritten Tag auferstanden war, kehrte er wenige Tage später wieder zurück in den Himmel. Er hat für meine und deine Schuld die Strafe auf sich genommen, die wir verdient hätten. Mit seiner Auferstehung und Himmelfahrt hat er die Hoffnung begründet, dass jeder, der Jesus Christus seine Schuld bekennt und sein Versöhnungsopfer persönlich annimmt, seine Wohnung im Himmel gebucht hat. Jesus Christus selbst, der dich bestens kennt, richtet eine Wohnung für dich her, wenn du ihm dein Vertrauen schenkst. Jesus Christus ist der einzige Weg zum Vater. Er ist die Wahrheit und das Leben. Warum machst du dir heute nicht deine Wohnung im Himmel klar? 

› Andreas Germeshausen

 

Schritte zum Glauben

1

Beten Sie zu Jesus Christus. Sie können ganz einfach mit ihm reden. Er versteht und liebt Sie (Matthäus 11,28).

2

Bekennen Sie ihm, dass Sie bisher ohne Gott gelebt haben. Erkennen Sie an, dass Sie ein Sünder sind, und bekennen ihm dies als Ihre Schuld. Sie können ihm alle konkreten Sünden nennen, die Ihnen bewusst sind (1. Johannes 1,9).

3

Bitten Sie Jesus Christus, als Herr und Gott in Ihr Leben einzukehren. Vertrauen und glauben Sie ihm von ganzem Herzen. Wenn Sie sich so Jesus Christus als Herrscher anvertrauen, macht er Sie zu einem Kind Gottes (Johannes 1,12).

4

Danken Sie Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dass er für Ihre Sünde am Kreuz gestorben ist. Danken Sie ihm, dass er Sie aus Ihrem sündigen Zustand erlöst hat und jede einzelne Sünde vergeben wird (Kolosser 1,14). Reden Sie jeden Tag mit ihm im Gebet und danken Sie ihm für Ihre Gotteskindschaft.

5

Bitten Sie Jesus Christus als Herrn, die Führung in Ihrem Leben zu übernehmen. Suchen Sie den täglichen Kontakt mit ihm durch Bibellesen und Gebet. Der Kontakt mit anderen Christen hilft, als Christ zu wachsen. Jesus Christus wird Ihnen Kraft und Mut zur Nachfolge geben.

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